Resolution für die Gaslaternen
Die Initiative Düsseldorfer Pro Gaslicht hat OB Dirk Elbers offiziell gebeten, die typischen Düsseldorfer Straßenlaternen zu erhalten. Ziel ist die Aufnahme der Beleuchtung mit Gas in die Weltkulturerbe-Liste der Unesco.
Die Düsseldorfer Gaslaternen, gleich welchen Typs, suchen in Deutschland und Europa ihresgleichen und müssen deshalb zum Weltkulturerbe erklärt werden. Aus dieser Idee von prominenten und leidenschaftlichen Düsseldorfern, vor allem von Gabriele Henkel ins Gespräch gebracht, ist inzwischen die Initiative Düsseldorfer Pro Gaslicht geworden, die den Erhalt der Gaslaternen erreichen will. Ein wichtiger offizieller Schritt ist eine Resolution, die Gabriele Henkel gestern im Jan-Wellem-Saal des Düsseldorfer Rathauses Oberbürgermeister Dirk Elbers übergab.
Keine elektrischen Leuchten
Darin bitten Düsseldorfer – unter ihnen Kay Lorentz vom Kommödchen, Engelbert Oxenfort und seine Töchter Christiane und Barbara, Uerige-Baas Michael Schnitzler, der Pantomime Nemo, Wagenbauer Jacques Tilly, Karnevalist Hermann Schmitz, Design-Professor Wilfried Korfmacher, Galeristin Julia Stoschek sowie Jonges-Baas Gerd Welchering und Jonges Stadtbildpfleger Rolf Töpfer – das Düsseldorfer Gaslaternennetz "in seiner Gesamtheit – das heißt sowohl hinsichtlich der baulichen Substanz als auch in Bezug auf die technische Funktionsweise – als industrietechnisches Denkmal unter Schutz gestellt. Es erfolgt weder eine Umrüstung auf elektrisches Licht noch eine komplette Demontage zu Gunsten von Elektrleuchten" heißt es in der Resolution. Langfristig solle der Schutz des Düsseldorfer Gaslichts als Weltkulturerbe angestrebt werden.

