Presseartikel RP - Das Bier und die Belgier

Presseartikel RP - Das Bier und die Belgier

Das Bier und die Belgier

Der Düsseldorfer an sich ist weltoffen und tolerant. Nur, wenn es ums Bier geht, da hört der Spaß auf. Das darf nicht einmal aus der Nachbarstadt kommen.

Doch im Urlaub wird auch der Düsseldorfer zwangläufig flexibel, was das Bier angeht: In Belgien beispielsweise hatten wir rund 200 einheimische Gebräue zur Auswahl.

Manche in Gläsern, die ein Holzgestell brauchen, um überhaupt stehen zu bleiben, andere, die giftig rot aussehen und nach Sirup schmecken. Egal - ausprobiert wurde alles. Wirklich gern getrunken haben wir allerdings nichts davon. Kaum zu glauben, was dann eine kleine Tafel an einer Kneipe in Brüssel für Freude auslösen kann. Unter dem Titel „Bier des Monats" stand es geschrieben: Uerige!

Für 3,50 Euro pro Glas konnten wir uns ein herrliches Stück Heimat erkaufen. Die Weltoffenheit - die ist beim ersten Schluck schnell wieder vergessen. Gut, dass uns die Belgier da etwas voraus haben! Oder sie haben einfach festgestellt, dass die Düsseldorfer das bessere Bier brauen.


Und wenn Sie eines Tages mal nach Brüssel kommen, bringen Sie doch bitte dem Lokal „Mo Lambic“ noch die passenden Altbiergläser vorbei - die gab‘s nämlich noch nicht.

arm