Das Alt will wieder nach vorn
Altbiergipfel an der Kö: Brauer streiten und diskutieren. Dann sind sie sich aber einig, dass die Sorte mit einer gemeinsamen Strategie gestützt werden soll.
Düsseldorf: “Es gibt den Trend zum hellen Bier und zu weniger Geschmack, dieser Trend widerspricht unserem Alt.” Mit diesem einfachen Satz beschreibt Michael Schnitzler, was nicht nur ihm Kopfzerbrechen bereitet. Der Chef der Düsseldorfer Hausbrauerei Uerige war zusammen mit Klaus Westerhaus (Frankenheim), Markus Vollmers (Diebels), Karl-Heinz Gatzweiler (Schlüssel) und Wolfgang Ungermann (Schumacher) gestern ins WZ-Center an der Kö gekommen, um über ein Thema zu sprechen, das allen Altbier-Brauern auf den Nägeln brennt: Was kann unternommen werden, um die Sorte Altbier zu stärken. Wie eng müssen die komkurrierenden Brauereien zusammenarbeiten, um dem Alt über die Theke zu helfen? Die Westdeutsche Zeitung hatte zum Altbier-Gipfel eingeladen. Es war eine Premiere, noch nie hatten Hausbrauer und überregionale Brauereien an einem Tisch gesessen. Die von allen Beteiligten gelobte Initiative soll ein Erfolg werden. Die Brauer wollen wollen den Dialog fortsetzen.
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WZ10022008.pdf

