Sonderveröffentlichung: 150 Jahre UERIGE

Mit einem kauzigen Bäcker, der auch ein hervorragedder Brauer war, fing alles an. Sein Bier schmeckte den Düsseldorfern schnell sehr gut, die Nachbarn aus der Altstadt holten es in Kannen nach Hause. Noch heute weist die Durchreiche im Ur-Uerigen, an dem man seine 8er-Kiste bezahlt, an diese Ursprünge.
Vieles ist geblieben aus dieser Zeit: Dat lecker Dröppke hat seinen Charakter nicht geändert, die Köbesse sind hart, aber herzlich, und die Baase als Chefs des Hauses auch nie um einen Spruch verlegen. Zum Uerigen zu gehen, ist seit 150 Jahren ein Erlebnis – und seine Lage an der Ecke Berger-/Rheinstraße etwas ganz Besonderes. Wer je in der Nachmittagssonne auf dem Forum gestanden hat, weiß, wovon die Rede ist.
Die Hausbrauerei im Herzen der Altstadt ist ein mittelständischer Betrieb mit 100 Mitarbeitern. Die Tradition wird gepflegt, aber auf ihrem Boden immer wie- der Neues entwickelt. Welche Kenntnisse und Innovationskraft sich hintern den Mauern des Technologiezentrums Stickums verbergen, zeigt sich seit 2008 immer wieder. Fassbrause, Bierbrände, Whiskey, ganz heimlich jetzt sogar ein Wodka – die Brau- ist längst zur Brennkunst erweitert worden. Sie findet international Beachtung und ist mehrfach preisgekrönt.
So ist der Uerige ein ganz besonderes Düsseldorfer Unternehmen, „zeitlos in Mode“, wie es ein schöner alter Slogan sagt. Einiges darüber steht auf den folgenden Seiten: Viel Spaß bei der – hoffentlich nicht zu trockenen – Lektüre!