Gärkeller und UERIGE-Hefe
Der Gärprozess war für unsere Vorfahren ein Rätsel; geradezu ein Wunder. Wir wissen heute natürlich genau, dass bei der Gärung der in unserem Sudhaus aus der Stärke gewonnene Malzzucker auf natürliche Weise - durch unsere Hefe - in Alkohol und Kohlensäure umgewandelt wird. Auf die richtige Hefe wird bei uns grössten Wert gelegt: Unser Hefestamm liegt sicher behütet und sorgsam gepflegt in der Hefebank der Technischen Universität München/Weihenstephan. Die UERIGE-Hefe wird in jedem Jahr - frisch - als Verjüngungskur in unserer Obergärigen Hausbrauerei eingesetzt. Die UERIGE - Hefe ist die "obergärige" Hefe - bei der Gärung steigt sie nach oben. Während der Gärung sind Fingerspitzengefühl und Erfahrung des Braumeisters gefordert - er weiß genau, wann und wie dieser Prozess durch eine wohldosierte Kühlung geführt werden muss. Nach Abschluss der Gärung nennt der Braumeister die frühere Würze das "Jungbier".

